Praxis-Workshop & echtes Handwerk
WORKSHOP.
Vom geschnittenen Baum bis zur fertigen Deckung: Wir spalten, putzen und montieren Lärchenschindeln so, dass Sie den Kreislauf verstehen – in der Hand und am Bauteil.
Was Sie im Workshop wirklich mitnehmen
In diesem Workshop lassen wir die moderne Geschwindigkeit kurz hinter uns. Es geht um Handwerk – und darum, den Weg der Lärchenschindel wirklich zu begreifen: vom gewachsenen Stamm bis zur fertigen Deckung. Erst in diesem Kreislauf spüren Sie den Unterschied zwischen „sauberer Optik“ und einer handgespaltenen Beständigkeit, die Jahrzehnte macht.
Wir beginnen beim Ursprung: dem Holz. Wir lesen die Faser und entscheiden, wie es gebrochen werden will. Dann teilen wir die Stammabschnitte, spalten die Rohlinge entlang der natürlichen Faser – nicht gegen sie – und putzen/dressen die Schindeln am Schnitzross mit dem Ziehmesser, bis sie deckfähig sind.
In diesem Prozess merken Sie sofort, warum gutes Holz den Handwerker „führt“ – und warum man sich dem Material anpassen muss, wenn am Ende echte Qualität rauskommen soll.
Am Modell bringen wir das Verständnis in die Anwendung: vom soliden Unterbau über die Lattung bis zur Montage Ihrer selbst hergestellten Schindeln. Wir schauen auf Deckbild, Befestigung und die entscheidenden Details an Traufe und First – der Weg vom rohen Holz zur schützenden Haut des Daches.
Für alle, die nicht nur konsumieren, sondern verstehen wollen: Interessierte, Studierende, Lehrende, Planer, Ingenieure und Handwerker. Durchführung je nach Rahmenbedingungen vor Ort oder an einem definierten Standort – österreichweit und grenzüberschreitend.
Die Stationen des Lernens
- 1 Das Holz lesen: Wuchs beurteilen. Verstehen, warum gespaltenes Holz dem Wasser trotzt und gesägtes Holz schneller Probleme macht.
- 2 Portionieren & spalten: Stamm aufbrechen und die Roh-Schindel entlang der Faser gewinnen.
- 3 Putzen & dressen: Mit Ziehmesser am Schnitzross veredeln – spüren, wie aus Holz ein Bauteil wird.
- 4 Konstruktion: Unterbau, Raster, Lattung, Hinterlüftung – was wofür da ist.
- 5 Montage & Blick fürs Detail: Deckbild, Nagelung, Traufe/First – und der kritische Check, der am Ende über „passt“ oder „perfekt“ entscheidet.
Einblick in den Workshop
Impressionen vom Handwerk: unverfälscht, nah am Material, ohne Lärm und Hektik.




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